Estrich – oder mit Amundsen zum Südpol

pichuraconsult-estrichfirma.JPGpichuraconsult-estrichmischer.JPGpichuraconsult-estrichsand.JPGpichuraconsult-estrich-bindemittel.JPGpichuraconsult-estrichpumpe.JPGpichuraconsult-estricheinbau.JPGpichuraconsult-estrich-abgezogen.JPGpichuraconsult-estrich-kontrollstift.jpgpichuraconsult-estrichglatter.JPGpichuraconsult-estrichmonster.JPGpichuraconsult-anhydritestrich.JPG

Wenn man einen Estrichboden in einen Neubau einbringen will, braucht man folgendes: Ersteinmal einen Estrichleger (erstes Foto), der eine Estrichmischmaschine hat (zweites Foto). Zudem wird man viel Sand brauchen (drittes Foto) sowie ein Bindemittel (viertes Foto). Hier haben wir uns für Anhydrit als Bindemittel entschieden. Die Alternative ist Zement. Der Anhydrit ist aber in mancher Hinsicht unempfindlicher bzw. unkritischer als der Zementestrich. In der Mischmaschine vermischt wird die fertige Estrichcharge von einem spinnenförmigen Gerät wieder ausgespuckt (fünftes Foto). Der Schlauch windet und schlägt dabei aus wie eine Python im Todeskampf. Nachdem ein stattlicher Estrichhaufen eingebracht ist, muß die Masse verteilt und mit einer Leiste mit Libelle auf den Knien verteilt werden (sechstes Foto). Glattgezogen sieht es dann wie im siebten Foto aus, und wenn der Estrichleger mit der Glättmaschine und mit seinen Glättschuhen (neuntes Foto) – die wie Schneeschuhe aussehen – nicht mit Amundsen zum Südpol verschwindet, können an verschiedenen Stellen Kontrollstifte eingesetzt werden (achtes Foto). An diesen Positionen kann der Restfeuchtegehalt und damit der Abbindezustand geprüft werden. Da es früh dunkel wird, kommen die Scheinwerfer der Mischmaschine zum Einsatz und machen das Estrichmonster perfekt (Frau Mahlzahn hätte ihre Freude). Irgendwann wird es wieder hell, und die Sonne kommt zurück und man kann das fertige Werk begutachten (letztes Foto). Das Einbringen war eine Arbeit von einem Tag; die Abbindezeit bzw. Belegreife (wann ein Fußbodenbelag aufgebracht werden kann) dauert je nach dem mehrere Wochen.

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