Und es ward Licht… – Light & Buildung 2012 Teil 1

Pichura Consult - Light and Building 2012

Auch dieses Jahr haben wir wieder die Light & Building Frankfurt, Fachmesse für Beleuchtung besucht. Licht wirkt große Faszination aus und bei einem Gebäude ist es vielleicht der wichtigste Wohlfühlaspekt. Natürlich sind Farben, Temperatur, Proportionen und weiteres für das Wohlfühlen auch sehr wichtig. Aber Licht hat doch eine besondere Wirkung. Als Architekten sind für uns meist 2 Dinge von großer Bedeutung: Das Licht und die Treppe. Das Licht, weil es so sehr das Wohlfühlen bestimmt, und weil man da so viele Fehler machen kann. Die Treppe, weil meist die Räume mit ihrer Einrichtung, Farb- und Oberflächengestaltung sehr neutral gestaltet werden und über die Jahre verändert werden. Ein einfacher Raum in einem Wohnhaus oder Büro etc. wird meist als neutrale Hülle hergestellt. Besser würden wir die Innenarchitektur gleich mitmachen, aber meist werden vorhandene Möbel und neutrale Wände eingesetzt. Eine vertäfelte Wand, eine anders gestaltete Unterdecke trauen sich doch die wenigsten Bauherren zu. Leider. Wir würden hier gerne motivierend wirken. Wegen dieser meist neutral geplanten Räume kommt dem ‚öffentliche‘ Verkehrsbereich in einem Wohnhaus oder sonstigen Gebäude viel mehr Bedeutung zu. Das Treppenhaus oder der Flur wird viel seltener umgestaltet als einzelne Nutzräume. Das Treppenhaus wird auch von Besuchern genutzt und hat repräsentative Wirkung.

Faszinierende schwenkbare Mikrospots und ein LED-Netz in einer Wandöffnung:

Pichura Consult - Light and Building 2012 MikrospotPichura Consult - Light and Building 2012 LichtobjektPichura Consult - Light and Building 2012 Lichtnetz

Ich schweife ab. Licht und Treppen sind uns meist besonders wichtig. Aktualisierte Kenntniss über den Beleuchtungsmarkt haben wir uns wie erwähnt in Frankfurt geholt. Das Messegelände wurde fast komplett genutzt, aber wir haben uns auf 3 für uns interessante Hallen konzentriert.

Natürlich ist die LED-Technik der Bereich, in dem die Produktauswahl und Anwendungsfelder explodieren. Die LEDs leisten nun auch Wohlfühllicht; die Lichtfarben sind angenehm. Problem der jetzigen LED-Technik ist aber, daß die LED-Einheiten noch nicht wirklich modular gestaltet sind, d.h. daß ein Austausch einer defekten Einheit den Neuerwerb der ganzen Leuchte bedeuten kann. Dem wollen sich aber eine Allianz von Herstellern in den nächsten Jahren stellen und austauschbare Module anbieten.

Indirektes Licht geht mit LEDs hervorragend:

Pichura Consult - Light and Building 2012 indirekte LEDs

Mit LEDs lassen sich sehr gut Lichtobjekte entwickeln, also Körper, die durch Ihre Eigenbeleuchtung  zu attraktiven Elementen werden. Als Grundbeleuchtung eines Raum sind sie weniger geeignet.

Glastüren mit LEDs die ausgeschaltet kaum zu sehen sind; viele Lichteffekte sind möglich:

Pichura Consult - Light and Building 2012 LEDGlas

Demnächst noch viel mehr zum Thema Beleuchtung…

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