Dacharbeiten

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Die Dacharbeiten für ES-Haus können jetzt bebildert nachgereicht werden. Im letzten Beitrag war die Aufkantung am Dachrand ja schon beschrieben. Im ersten Foto sieht man nun, wie die weiteren Details anschließen, beispielhaft an einer Gebäudeecke. Außerhalb der zurückversetzten Aufkantung sind die Traufbleche montiert und an den Ecken verlötet. Auf die Aufkantung wurden die Rinnenhalter befestigt. Im zweiten Foto sieht man die Situation mit einer ersten Dachbahnschicht, sowie der Kasten-Regenrinne. In die Regenrinne führt ein Rinneneinlaufblech (hier durch die Dachbahn nicht zu sehen). Das nächste Foto zeigt die Übergangssituation zwischen Neu- und Altbaudach. Hier wurde die Decke zimmermannsmäßig hergestell. Im folgenden Foto ist die Dachfläche schon abgedichtet. Hier kann eigentlich niemehr etwas passieren, trotz Flachdach. Sollte die Folie beschädigt werden, gibt es eine zweite Abdichtungsebene. Die Rohdecke ist zudem völlig geschlossen, ohne Durchdringung. Sollte die Rinne versagen – verstopft etc. – würde Regen über das Traufblech einfach die Fassade herabtropfen. Der Abstand zum Außenputz ist ausreichend groß – siehe letztes Foto – so daß die Fassade maximal geschützt ist.

Ich freue mich jedesmal über das Dach, wenn ich die Fotos sehe, weil die einfache, klare und verläßliche Konstruktion so wunderbar funktioniert. Das Ziel von uns Architekte, eine kubische (würfelförmige) klare Form zu haben, die an allen Seiten gleich wirkt, haben wir umgesetzt. Und das ohne Flachdachproblematik. Die Blechtraufe ist von unten optisch nicht wirklich dicker oder auffälliger als bei einer Attikakonstruktion (die so viel Probleme schafft). Die architektonischen und konstruktiven Ziele sind beide voll erreicht.

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