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Mai 2012
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Archiv der Kategorie Architektur / Architecture

Bau-Grundstück in 67240 Bobenheim-Roxheim

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Wer in der Metropolgegion Rhein-Neckar noch ein Baugrundstück sucht, für den kann dieses hier das Richtige sein. Gelegen in 67240 Bobenheim-Roxheim im Neubaugebiet ‘Sand’. Bobenheim-Roxheim ist äußerst verkehrsgünstig gelegen (Autobahnanschluß A6/A61, 30-Minuten Takt Bahnstrecke Mainz-Ludwigshafen-Mannheim) und mit viel Freizeitqualität (Baggerseen, Schwimmern, Segeln, Surfen, Joggen, Laufen) und ausgezeichneter schulischer und Einkaufs-Infrastruktur versorgt.

Das zum Verkauf stehende Grundstück ist mit dem Garten schön nach süd-ost ausgerichtet. Vom Neubaugebiet, daß mit allen Erschließungsstraßen schon fertiggestellt ist, sind es nur wenige Meter zum Naherholungsgebiet Altrhein. Die Größe des Grundstücks beträgt ca. 907m², was für ein großzügiges Einfamilienhaus oder für 2 Doppelhaushälften ausreicht. Bei der Beplanung sind wir als Architekten gerne behilflich. Ebenso beim Finden eines zweiten Doppelhaushälften-Bauherrn.

Infos :

Pichura Consult, Rosengartenplatz 3, 68161 Mannheim. Tel./Fax: 0621-2832266-8/-7, info@pichuraconsult.de

oder

Immowelt.de, Online-ID 2PVW23T

Kunsthalle Mannheim

Es ist allgemein kein Geheimnis, der Mitzlaff-Bau der Mannheimer Kusthalle steht zur Disposition. Gegebenfalls soll er abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Zugegebenermaßen ist dieser 1983 eröffnete Ergänzungsbau (des rückwärtigen Jugendstilflügels, genannt Billing-Bau) nicht optimal. Der Eingangsbereich ist zu klein, die Raumhöhen stimmen nicht, die Gebäudetechnik ist zum Teil veraltet.

Dennoch weist das Gebäude einige Vorteile auf:

- Eine Umbau-/Sanierungslösung ist deutlich Budget-schonender - inbesondere für eine hochverschuldete Stadt wie Mannheim, die dringende weitere Investitionen tätigen sollte.

- Die Mannheimer Bürger wissen um die Mängel des jetzigen Gebäudes, schätzen aber seine integrale Ensemble-Wirkung im Friedrichsplatz.

- Ein Neubau müßte viele Aspekte des Mitzlaff-Baus übernehmen: Gebäudekante zum Friedrichsplatz; Materialität der Friedrichsplatzgebäude/Mitzlaff-Baus mit rotem Sandstein und Grünspan-Metallbauteilen; auch die Anbindung an den Jugendstil-Bau ist mehr oder weniger vorgegeben; die Kubatur sollte nicht wesentlich vom jetzigen Zustand abweichen.

Wir haben uns Gedanken gemacht, wie eine zukunftsfähige Lösung für eine Sanierung/Umbau aussehen könnte, die neue Qualitäten hinzufügen, aber gleichzeitig die Bestandsqualitäten stärken könnte.

Hierzu sind 3 Maßnahmen vorgesehen:

1. Eine Sanierung des Bestandsgebäudes

2. Eine neue, doppelthohe und repräsentative Eingangshalle

3. Zwei seitliche Ergänzungsbauten, die eine aufregende, neue Erweiterung bieten.

Pichura Consult Kunsthalle Mannheim 2020Pichura Consult Kunsthalle Mannheim 2020Pichura Consult Kunsthalle Mannheim 2020Pichura Consult Kunsthalle Mannheim 2020Pichura Consult Kunsthalle Mannheim 2020Pichura Consult Kunsthalle Mannheim 2020Pichura Consult Kunsthalle Mannheim 2020Pichura Consult Kunsthalle Mannheim 2020

Bilder zum Friedrichsplatz, Kunsthalle (Mitzlaffbau und Billingbau):

http://www.bildagentur-rath.de/zum-luftbildarchiv/orte-m/mannheim.html

http://www.gymnasium-gerlingen.de/Links/Kunstmuseen/Links_Mannheim_Kunsthalle3.jpg

http://www.burgenstrasse.de/upmedia/Mannheim_Kunsthalle_800.jpg

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Der schiefe Turm von Abu Dhabi / The leaning tower of Abu Dhabi

Capital Gate Tower Abu DhabiCapital Gate Tower Abu DhabiCapital Gate Tower Abu Dhabi

Quelle

Eine komplexe Form und folglich eine spannende Konstruktion weist der im Bau befindliche Capital Gate Tower in Abu Dhabi auf. Mit 18° Neigung aus der Vertikalen ist er schräger als der schiefe Turm von Pisa. Die enorme Herausforderung ist wohl die Planung und Fabrikation der Fachwerk-Stahlträger der Fassade sowie der tausenden Glaspanele. Diese müssen zwingend genau passen, denn bei der Luft- und Regendichtheit sind bei Hochhäusern wegen der Windexponiertheit keine Kompromisse möglich. Bei Sturm könnte eine Undichtheit wohl große Teile der Fassade aufreißen.

Capital Gate Tower Abhu DhabiCapital Gate Tower Abu Dhabi

Quelle                                                     Quelle

Leaning by 18° west, Capital Gate Tower in Abu Dhabi is one of the most inclined towers in the world. Challanges were not only coping with gravity but to manufacture the multiple deformed facade elements. The triangular shaped glas panels reduce the number of differning elements. However, as the facade must be wind and rain proof, the substructure the panels are fixed to must follow the building’s curves and provide an exact attachment for the glas panels.

Weihnachtsgeschenke / Christmas presents

Zu Weihnachten habe ich mir ‘Bilder’-Bücher zum Thema kostengünstige Häuser schenken lassen. Folgende drei Bücher sind es dann geworden:

Lowest Budget-HäuserTraumhäuser unter 200.000 EuroNeue Low-Budget-Häuser

Demnächst werde ich detaillierter auf die Bücher eingehen. Allen gemein ist, daß die Bücher recht teuer sind und als Beispielsammlung ohne großen Informationscharakter zu verstehen sind. Zwar sind zu den Häusern Preisangaben und einige Beschreibungen gegeben, aber die sind so allgemein, daß eine Erkenntnis, warum ein Haus preiswert ist oder nicht, nicht wirklich abgeleitet werden kann. Auffällig ist auch die regionale Auswahl der Beispiele: überwiegend Bayern und Österreich. Niedersachsen taucht gelegentlich mal auf, Mittel- und Ostdeutschland dagegen sind extrem selten. Es sind gleich drei Bücher geworden, damit ein größeres beispielspektrum gegeben ist. Wenn ein Thema… dann richtig. Naja, mehr im Detail demnächst…

Nantes - Manny by Tetrarc

“Manny / Tétrarc”, by Stéphane Chalmeau from ArchDaily on Vimeo.

Stadtstrukturen / Urban structures

Andere Länder…

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Hier ein paar Luftbilder von Zaragossa, Spanien. Für viele sind diese Dichten möglicherweise erschreckend. Ich finde sie durchaus faszinierend. Natürlich sieht man, daß Kriege hier keine schlimmen Wunden in der Stadt hinterlassen haben und das ein anderes Klima als in Deutschland beispielsweise herscht, welches eine starke Verschattung durch die Baukörper sinnvoll macht. Trotzdem weisen diese Strukturen und Dichten viele weitere, für Städte wichtige Qualitäten auf, die einem in Deutschland leider fremd geworden sind. Dichte ist ein (wichtiger) Parameter der Lebendigkeit von Städten. Ein Parameter, der die Lebendigkeit unabhängig von Klima und Verhaltenschrakteristika der Bewohner macht. Soll heißen, ohne Dichte können Städte nur Lebendigkeit aufweisen, wenn die Bevölkerung diese Lebendigkeit explizit in ihre Verhaltensmuster aufgenommen hat. Dies ist nicht immer der Fall und kann - trotz vielzähliger Versuche - nicht künstlich erzeugt werden. Bürgerschaften unterscheiden sich von einander und sind nicht künstlich erzeugbar. Zudem erzeugen Stukturen und Dichten wie in den Bildern eine hervorragende Lesbarkeit der Stadt, für Einheimische und Besucher. Identitäten einer Stadt ergeben sich fast von selbst, ohne Marketingprospekt der Stadtverwaltung. Räume sind eindeutig definiert, und selten zu groß. Plätze und Parks werden leicht gefunden und als anregender Kontrast zu übrigen Quartieren wahrgenommen. Öffentliche Bauten sind leicht zu erkennen.

Ähnliche Strukturen - auch nur mit einem Bruchteil der Dichten von Zaragossa - sind mit der Baugesetzgebung in Deutschland nicht vereinbar. Außer im historischen Bestand werden wir dichte Städte nie mehr erleben. Schade drum. Selbst größere Städte erzeugen nur noch Stadterweiterungen wie sie dörfliche Gemeinden auch erzeugen. Im Prinzip findet eine ‘Verdörflichung unserer Städte’ statt. Entweder Mehrgeschoß-Wohnungsbau mit Abstandsgrün (für die Hunde zum gassi-gehen)  ohne räumliche Struktur, oder dörfliche Ein-, Doppel- oder Reihenhausbebauung. Andere Stadterweiterungen bzw. Stadtergänzungsmuster gibt es in Deutschland praktisch nicht mehr. Atriumhäuser beispielsweise, sind als Bauform nichtmehr erwünscht. Es gibt primär nur noch zwei Wohnbau-/Siedlungsqualitäten (die oben erwähnten). Alternativen? Nicht mehr vorgesehen…

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Vitra - Weil am Rhein

VitraHaus, Weil am Rhein, Germany from Pedro Kok on Vimeo.

Bonjour Tristesse

Die Realität: Neubautristesse

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Ich denke nur immer: Das schöne Geld… Dieser phantasielose Müll ist ja auch nicht kostenlos.

BBI

Berlin-Brandenburg-International, der neue Flughafen als Erweiterung von Schönefeld, nimmt langsam Formen an. Wenn man nicht so nahe am Geschehen ist, bekommt man ja kaum etwas davon mit.

Berlin-Brandenburg-International, the new central airport of Berlin, is advancing in its construction…

Hier ein Paar Bilder von April oder Mai sowie vom Richtfest gerade kürzlich:pure-rendering-gmbh-berliner-flughaefen.jpg

Quelle: Foto (pure rendering GmbH)  Berliner Flughäfen

Wie oben soll es mal werden (dazu auch der Lageplan); unten der Stand der Dinge: Die Fassade des Hauptterminals vom Flugfeld sowie vom Zugang gesehen; mit dem großen überkragenden Eingangsdach. Innenansicht der wohl 700m langen Haupt-Flugsteighalle; der Zugang über Treppen zum unterirdischen Tiefbahnhof sowie die Zentrale Halle beim Richtfest.

foto2-marion-schmieding-alexander-obst-berliner-flughafen.jpgfoto5-marion-schmieding-alexander-obst-berliner-flughafen.jpgfoto6-marion-schmieding-alexander-obst-berliner-flughafen.jpgfoto9-marion-schmieding-alexander-obst-berliner-flughafen.jpgfoto7-marion-schmieding-alexander-obst-berliner-flughafen.jpgfoto15-marion-schmieding-alexander-obst-berliner-flughafen.jpg

Quelle: Fotos (Marion Schmieding  Alexander Obst)  Berliner Flughäfen

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Quelle: Foto (Dirk Laubner  Berliner Flughäfen)  Berliner Flughäfen

Noch ein Video zum Thema Verwandelbarkeit / On Flexibility