Hauskonzept aus Süd-Korea

 jeju-cocoon-house-planning-korea6.jpg

Ein sehr mutiges Hauskonzept aus Süd-Korea.  Mich freut es immer, wenn es mutige Bauherren gibt, die auch ein architektonisches Wagnis eingehen wollen.  Hier wurden verschiedene Formideen kombiniert. Ob das Verschneiden der orthogonalen mit dem blasenförmigen Baukörper so befriedigend ist, sei dahingestellt. Die Dachlandschaft des schmalen Split-Level-Bauteils finde ich sehr schön.

Das Haus ist für einen Standort auf der Insel Cheju – der koreanischen Urlaubsinsel schlechthin – geplant. Das Bauvorhaben heißt Cocoon House und ist von Planning Korea entworfen.

 Quelle

jeju-cocoon-house-planning-korea1.jpgjeju-cocoon-house-planning-korea2.jpgjeju-cocoon-house-planning-korea3.jpgjeju-cocoon-house-planning-korea4.jpgjeju-cocoon-house-planning-korea5.jpgjeju-cocoon-house-planning-korea7.jpgjeju-cocoon-house-planning-korea8.jpgjeju-cocoon-house-planning-korea9.jpg

Flattr this!

WohnStile

Eher im Classic Elegance Style, oder lieber Resort Style, Europian Style, Natural oder Urban Style? Diese Auswahl bietet Yamakawa Design seinen verwöhnten Kunden. Nicht nur in Deutschland, sondern beispielsweise auch in Japan, gibt es viele Kunden, die keinerlei stilistische Sicherheit und nur geringes Harmoniegefühl bezüglich ihrer Wohnung haben. Was einem gefällt bzw. nicht gefällt, zu solcher Aussage kann man praktisch jeden motivieren. Sollte eine Wohnvorstellung jedoch zuvor formuliert werden, sieht es meist ganz anders aus. Für die unsichere Mehrheit bieten Firmen wie Yamakawa Design Einheitsstile an, die in überschaubarer Auswahl die Entscheidung erleichtern. Natürlich ist Modern Stlye nicht unbedingt modern, Europian nicht wirklich europäisch und Resort Style nicht zwingend entspannend. Seltsamerweise sind vorkonfektionierte Einheitsstile – siehe Ikea – deutlich beliebter als individuelle Beratung und Ermittlung der Wohnbedürfnisse. Dies soll aber keineswegs heißen, daß man hier nicht in ausgewählten Fällen zu guten Lösungen kommen kann; wie Yamakawa Design beweißt.

yamakawa-design13.jpgyamakawa-design12.jpgyamakawa-design10.jpgyamakawa-design9.jpgyamakawa-design8.jpgyamakawa-design7.jpgyamakawa-design6.jpgyamakawa-design4.jpgyamakawa-design5.jpgyamakawa-design11.jpg

Ein individuell geplantes Architektenhaus wäre wohl in jedem Fall persönlicher und deutlich preiswerter, allerdings ist die Übernahme von Entscheidungen durch den Wohnraumdesigner eine oft gewünschte Leistung. Manche Kunden zahlen gerne viel Geld für die Einschränkung ihrer Freiheiten, und für Dienstleister sind diese die schönste Geschäfte.

yamakawa-design14.jpg

Eindrucksvoller Verkaufsraum von Yamakawa-Design im Stadtteil Shinjuku, Tokio

Quelle

Flattr this!

Kuriositäten in Korea 2 / Curios in Korea 2

kif_3091.jpg

Amazing products: Found that limb therapy system in a shop. What happened to her legs? Can you imagine your wife sitting at home like this smiling at you?! Also a shop with lots of drums. 

Well, nature is a precious good. All season concrete flowers in friendly colours near Hyehwa.

kif_3092.jpgkif_3089.jpg200711071543_00589.jpgkif_3405.jpg

More beautiful nature in a small garden in front of a restaurant. Public attention got the fashion shop in Apgujeong  front-side covered with small plants. All natural and it really works and grows.

Another very cute shop around. There can be alternatives to overly styled and anonymous shop designs. For sure you will find attentive and helpful shop staff here. Probably much better than in many brand shops.

kif_3208.jpgkif_3298.jpg

For majors of large and densily populated cities Seoul became a popular stop-over when the Cheonggyechong river right in the centre of the city was made accessible again. Before it was covered by a highway route. Now it’s a hugely popular place to stroll around and feel apart from the concrete djungle.

Flattr this!

Kuriositäten in Korea 1/ Curios in Korea 1

kif_3410.jpg

Das nenne ich eine Schnittstelle! Auch das Dach finde ich eindrucksvoll.

That’s what I call a link-up! The green roof is noticable as well.

kif_3345.jpgkif_3408.jpgkif_3390.jpg

Better look out on the train platform! The street bollard seems not to be every driver’s friend.

Paß auf, auf dem Bahnsteig! Der mobile Poller scheint nicht jedermanns Freund zu sein.

kif_3223.jpg

Quadruple glazing is unknown here so far. Like is the unique installation of the washing basin above. Just leave a hole in the stand. What else the floor-drain might be good for?! The planner’s job is to arrange wash-stand and floor-drain in line and draw attention to this particular design feature.

Vierfach-Verglasung ist hier weitgehend unbekannt. Auch diese Art ein Waschbecken anzuschließen (oben): Aufstellen, und einfach unten einen Auslauf-Schlitz offen lassen. Schließlich ist ja ein Bodeneinlauf direkt davor. Die Kunst des Planers besteht darin, Waschtischfuß und Bodeneinlauf in ein harmonisches Ganzes zu ordnen.

kif_3302.jpgkif_3332.jpg

The modern… and the old. Golden towers in Kangnam-gu in Seoul and a newly errected addition (or maybe substitution) at georgeous Haeinsa-temple.

Das moderne und das traditionelle Korea: Goldene Hochhäuser und neuerrichteter/oder ersetzter Holzbau; wie hier im großartigen Haeinsa-Tempel.

kif_3306.jpg

Five minutes walk from the golden towers, above, there is Lotte-Entertainment Park. Right within the city. If I had waited a few more seconds, a cart full of screaming schoolgirls would have appeared and disappeard a fraction of a second later.

Nur 5 Minuten entfernt von den goldenen Hochhäusern ist der Lotte-Freizeit-Park. Mitten in der Stadt in einem See gelegen. Hätte ich mit dem Foto wenige Sekunden gewartet, wär ein Wagen mit schreienden Schulmädchen erschienen und sofort wieder im Berg verschwunden.

kif_3251.jpg

Maximale Einsparung: Statt Pappbecher hat dieser Wasserautomat nur beschichtete Papiertüten. Es bedarf einiger Geschicklichkeit, daraus zu trinken. Und wie es mit dem heißen Wasser links funktioniert, habe ich besser garnicht ausprobiert.

Maximum saving: Instead of paperboard cups this water dispenser offered paper bags. Needs skill to handle. To manage the hot water, left, with the paper bag I didn’t try – for obvious reasons.

Flattr this!

Architektur der Natur / Architecture of nature

leaf-chapel-kobuchizawa-yamanashi2.jpg

Quelle/Source

Das Tokioter Architekturbüro ‚Klein Dytham‘ ist mittlerweile zu einer festen Größe in Japans Architekturszene geworden. Eines Ihrer Projekte ist die ‚Blatt-Kapelle‘ (Leaf Chapel) in einem Kurort ca. 70km nordwestlich des Fuji-Bergs (korrekt ist übrigens Fuji-san und nicht das in Deutschland übliche Fuji-yama) in Kobuchizawa. Die Blatt-Kapelle ist eine der so typischen Heirats-Kapellen in Japan. Zwar werden meist keine kirchlichen Zeremonien durchgeführt, aber die Hochzeit im westlichen, christlichen Stil ist mittlerweile üblich.

The Tokyo based architectural practice ‚Klein Dytham‘ of German Astrid Klein and English Mark Dytham is already well established in Japan’s architectural scene.  One of their projects realised is ‚Leaf Chapel‘ in Kobuchizawa, some 70km north-west of the Fuji mountain. Leaf Chapel is one of Japan’s typical wedding chapels that most often are part of bigger hotels. Western, Christian style wedding ceremonies are common in Japan, however, only a mimicry of the ceremony procedure.

leaf-chapel-kobuchizawa-yamanashi1.jpg

Quelle/Source

Wie ein Blatt wölbt sich die Kuppel und die Front läßt sich zum öffnen ineinanderschieben. Die floralen Muster unerstreichen die Blatt-Assoziation.

Like a leaf the dome bends while the front can be telecoped to open up. Floral patters support the leaf associations.

leaf-chapel-kobuchizawa-yamanashi3.jpg

Quelle/Source

Flattr this!

La (Dolce) Vita

tokyo-jujugaoka-la-vita2.jpgtokyo-jujugaoka-la-vita1.jpg

Ein Ort den ich lustig finde ist ‚La Vita‘ in Jiyugaoka, Tokyo. Diese wunderbare Stadt hat so viele verschiedene Örtlichkeiten, daß man zu jeder Stimmung das passende findet. Romantisch und mit europäischem Flair, besteht ‚La Vita‘ aus lediglich 6 kleinen Gebäuden, die durch einen Wasserkanal getrennt sind. Die venezianische Brücke und die Gondel fehlen selbstverständlich nicht. Eine Reihe kleiner Läden und ein Friseur laden zum neugierigen Flanieren ein.
Ich mag den Ort, und manchmal ist man in einer passenden Stimmung dort hinzugehen. So wie ‚La Vita‘ gibt es viele kleine Mikrokosmen voller Kreativität und Witz in Tokyo.

 tokyo-jujugaoka-la-vita3.jpg

One place in Tokyo that is quite interesting is ‚La Vita‘ in Jiyugaoka. Wonderful Tokyo has many place that match or creat a certain mood. Romantic and with European flair ‚La Vita‘ consists of 6 small buildings separated by a water basin. A Venecian bridge and Gondola add to the picture. There are several small shops and hairdresser to stroll around. Like the microcosm ‚La Vita‘ there are many places full of creativity and esprit all over Tokyo.

Flattr this!

Unterkünfte in Seoul / Seoul accommodation

Ich möchte zwei Übernachtungsmöglichkeiten in Seoul vorstellen, die unterschiedlicher nicht sein könnten:
Bei dem einen handelt es sich um das ‚Tea Guest House‘, ein traditionelles koreanisches Hofhaus (Han-Ok); bei dem anderen um das ‚Park Hyatt Seoul‘. Ersteres liegt im Stadtteil Jongno-gu, also dem historischen Stadtzentrum, in unmittelbarer Nähe zur Insa-Dong, einer Einkaufsstraße mit vielen kleinen Galerien, Souvenir- und Kunsthandwerk-Läden sowie koreanischen Teehäusern. Eine Reihe der herrlichen Palastanlagen ist ebenfalls in unmittelbarer Nähe. Für Touristen, inbesondere mit kleinem Geldbeutel, ist das ‚Tea Guest House‘ damit ideal. Es ist in einem rugigen dennoch zentralen Viertel gelegen, etwas versteckt, in dem besonders viele traditionelle Häuser zu finden sind.
Für das Erlebnis in einem Han-Ok zu wohnen muß man natürlich gegenüber einem Hotel einige Abstriche machen; die es meines Erachtens aber wert sind. Die Zimmer sind winzig, gerade genug zum Schafen, mit Internet-PCs und Fußbodenheizung ausgestattet. Heute meist elektrisch, ist die Fußbodenheizung ähnlich den römischen Hypocausten als Ondol seit Jahrhunderten in Korea bekannt.
Bad und WC müssen geteilt werden, sind aber modern. Das Gemeinschaftsleben findet hauptsächlich draußen auf der Veranda statt und man genießt die 3 hübschen Innenhöfe.

I’d like to show you two types of accommodation in Seoul, that couldn’t be more different: The one is ‚Tea Guest House‘, which is a traditional Korean courtyard-type house, called Han-Ok. The other is the ‚Park Hyatt Seoul‘.
‚Tea Guest House‘ is located in Jongno-gu, the historic centre of the city.
It’s in close proximity to the Insa-Dong street, with its traditional Korean handicrafts and tea houses, as well as quite close to many of the gorgeous Seoul palaces.
Hence, ‚Tea Guest House‘ is particularly ideal for tourists, especially when travelling with limited budget. Living in a Han-Ok might require some compromises, yet it’s a great experience. Rooms are tiny, just for sleeping but have an internet PC as well as floor heating. Similar to the roman Hypocausten, the Korean Ondol heating system is used for hundrets of years. Today the system its electric and remote controlled.
Bath and toilets are shared, yet modern. ‚Tea Guest House‘ has a very private atmosphere and as live takes place on the verandas, you will easily make friends with the other guests. It’s a peasure to see the traditional architecture and the three small courtyards.

kif_3392.jpgkif_3395.jpgkif_3135.jpg

Das ‚Park Hyatt Seoul‘ ist im südlich des Han-Flusses gelegenen Stadtteil Gangnam-gu, zentral an einer riesigen Kreuzung mit direktem U-Bahn-Anschluß und Blick auf das COEX Ausstellungs und Konferenzzentrum gelegen. Somit spricht es eher Geschäftskunden an. Für Touristen sind die Wege auch etwas lang zu den Sehenswürdigkeiten. Trotzdem ist es bestimmt – mit der möglichen Ausnahme des ‚The Conrad‘ Hotels in Tokyo – mein Lieblingshotel. Der Eingang des Hotels ist so dezent, daß man leicht vorbeiläuft. Per Lift kommt man in die Lobby im 24. Stock, welche eher klein und sehr ruhig ist. Von dort gelangt man in die Zimmer in den Stockwerken darunter. Die Zimmerflure sind sehr ruhig, mit weichen Teppichen. Nur wenige Räume befinden sich auf einem Flur; also keine langen dunklen Gänge. Dies kommt insbesondere daher, daß alle Zimmer so bei ca. 35-40m² Fläche anfangen. Diese sind zumeist zur Vorderseite gelegen und raumhoch (ca.3,5m!) verglast. Mein Zimmer lag an einer Gebäudeecke. Der Waschtisch war durch einen Raumteiler getrennt, und weiter um die Ecke sind ein separates WC und das herrliche Natursteinbad. Alles, mit Außnahme des WCs, ist offen nur durch einen Stahlträger getrennt. Alle Fenster können durch zwei Jalousien verdunkelt werden. Bestimmt nicht für jedermann geeignet, habe ich die raumhohe Verglasung mit dem atemberaubenden Blick auf das Geschehen draußen genossen. Üblicherweise fühlt man sich isoliert in seinem Hotelzimmer, mit kleinen durch muffige Vorhänge verdunkelte Fenster eingeengt. Im ‚Park Hyatt‘ war es ein Vergnügen sich auf dem Zimmer aufzuhalten, Fern zu sehen, zu lesen oder sonst etwas zu machen und immerwieder einen Blick auf das geschehen draußen zu werfen. Das Bett war zudem erstklassig. Das ‚Park Hyatt‘ ist für den, der Raum und Ruhe braucht, aber keine Abgeschiedenheit. Die Lobby ist ruhig und hat nicht das übliche geschäftige Treiben. Das kleine Schwimmbecken ist ebenfalls auf der obersten Ebene. Mir kam das alles sehr entgegen, denn ich empfinde die meisten Hotels doch als sehr altbacken.

‚Part Hyatt Seoul‘ is located south of the Han-river in Gangnam-gu. Its very central location with direct subway access and next to the COEX exhibition centre, yet distant to the tourist destinations, it’s more suited for business travellers. Nonetheless, it’s my favourit hotel; with the possible exception of ‚The Conrad‘ in Toyko. The entrance is very restrained and I almost missed it. You will be transferred to level 24 with the comparably small and quiet lobby. The rooms are on the floors below
and the elegant and wide corridors connect to only few rooms on every level. That comes form the size of rooms, which starts from 35sqm upwards. Most rooms are to the front, overlooking a large crossing. Windows are from floor to ceiling (3,5m!) and open up rooms like on a stage. However, you don’t feel observed, as you are levels above, but feel right within the exciting outside life. In these rooms you never feel bored or isolated. Read a book or watch TV and occasionally look what’s happening outside. The washing basin is on the back of a separation, and the bathtub and shower and the separate toilet was round the corner.
Everything open – except toilet – to the glass facade. You can darken the room with two electrically activated shades. I really love the all wooden interior and the natural stone bath. ‚Park Hyatt Seoul‘ in for people who love calmness, without being isolated and an extremely unobstrusive service. I didn’t miss a busy lobby but enjoyed the modern interior and exclusive calmness.

image_00141.jpgkif_3509.jpgkif_3504.jpgkif_3512.jpgimage_00132.jpgkif_3530.jpgimage_00118.jpg

Wer Han-Ok-Erlebnis exklusiver will, sollte in Rakkojae einchecken.

If you are looking for a more exclusive Han-Ok experience, check into the Rakkojae.

seoul-rakkojae2.jpgseoul-rakkojae1.jpg

Source

Flattr this!