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11.11.2010 von Alex.

Der Innenausbau ist bis auf Details fertig. Das Walnußparkett liegt und sieht großartig aus. Die meisten sind wohl die Einheitsholzsorten Buche etc. gewohnt - was ich nicht mehr sehen kann. Da M-Haus extrem hell ist, verträgt es den dunklen Boden sehr gut.
Auf dem obigen Bild sieht man über dem Türblatt noch den Kasten der dezentralen Lüftungsanlage, welche bis zu 85% Wärmerückgewinnung leistet. Im Raum ist lediglich ein schmaler Kasten zu sehen, der auf der Oberseite die Luftwalze hat und auf der Unterseite das Bedienfeld. Hervorragend ist, daß die Lüftung lediglich einen Stromanschluß, aber kein Steuerungskabel braucht. Die Geräte kommunizieren über das Stromnetz. Wir haben dieses System gewählt, weil es jederzeit nachrüstbar ist und keine aufwendige Verrohrung braucht. Die bei zentralen Lüftungsanlagen notwendigen Flachkanäle müssen sich durch das gesamt Haus ziehen und werden irgendwann zustauben bzw. verschutzen. Die dezentrale Lüftungsanlage kann jederzeit vollständig gereinigt werden.

Der OG-Flur mit links hinten dem Schlafzimmer und rechts einer Kindezimmertür. Das zweite Kinderzimmer mit identischer Größe ist rechts daneben. Zwischen beiden der Verteilerkasten der Fußbodenheizung. Die Treppen sind mit dem gleichen Parkett wie der Boden belegt. Aus Sicherheitsgründen sind die Kanten mit Alu-Schienen gefaßt. Ist der Treppenbelag geleichförmig, kann man beim herabsteigen im dunklen die Stufenkante oft nicht wahrnehmen. Die Alu-Schienen ermöglichen dies und schützen die Kanten sicher. Anzumerken ist das sowohl Tritt- als auch Setzstufe parkettbelegt sind.

Eßzimmer

OG-Austritt mit Blick zur Badezimmertür. Das sehr schöne Schalterprogramm ist von Gira und heißt Flächenschalter. Als Sockelleisten wurde ebenfalls ein Nußbaumdesign gewählt. Sehr schön bei dunklem Boden sind weiße Sockelleisten; diese haben aber den Nachteil, falls die Wände in einer anderen Farbe als weiß gestrichen werden, stören die weißen Sockelleisten doch sehr. Bei zum Fußboden passenden Leisten gibt es dieses Problem nicht. Es macht deshalb Sinn, sich auch über eine gegebenfalls zukünftige Gestaltung Gedanken zu machen.
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27.9.2010 von Alex.
Eine ganze Reihe Fotos sind noch nachzutragen: Ich freue mich jedesmal über den schönen Blick ins Grüne und die Abendsonne, die ganz mild auch tief in die Räume fällt.
Auch die Bäder sollen gezeigt sein: Im Obergeschoß das ‘Familien’-Bad. Hier ist eine großformatige Feinsteinzeugfliese gewählt; in beige. Beige deshalb, weil es hell und freundlich ist und Ruhe ausstrahlt. Durch die vielen Einrichtungsgegenstände, Vormauerungen, die Dachschräge etc. ist der Raum an sich schon spannend. Eine stark farbige oder anders unruhige Gestaltung wäre hier nicht gut. Zudem kommt noch der Waschtischräger, welcher ein Holzdekor hat und das beige ideal ergänzt. Die Bodenfliesen sind um ca. 1/4 versetzt verlegt, was eine schönes Muster ergibt (unten links). Halbversetzt ist zu viel, mit Kreuzfuge geht natürlich überhaupt nicht.
Rechts oben ein Bild vom Gäste-Duschbad im KG. Hier wurde ein schmales, liegendes Fliesenformat gewählt, welches in 3 Grautönen und weiß sich nach oben abstuft. Da die Gästedusche natürlich ein kleiner Raum ist, ist er deckenhoch gefliest. Einfarbig wäre der Raum aber steril. Irgendwelche Bordüren oder einzelne Dekorfliesen sind - ehrlich gesagt - relativ ‘omahaft’. Die Grautöne dagegen sind modern, die oberste Graustufe hört exakt auf Höhe der WC-Vorwandinstallation auf. Die Fliesen sind natürlich preiswerter als im OG-Bad, aber trotzdem ergibt sich ein wirklich sehenswertes Dusch-Bad.
Beim Gäste-WC sollte man mutiger sein. Hier hält man sich nicht lange auf; da kann es knallen. So auch hier: Glas-Mosaikfliesen in rottönen werden eine strahlende, warme Wand ergeben. Auf dem Foto sieht man bei genauem hinsehen ein paar Unregelmäßigkeiten - d.h. zu starke Regelmäßigkeiten in der Mitte mit mehereren farbgleichen Mosaiken nebeneinander - die aber schon behoben sind. Leider sind Mosaikfliesen sehr teuer, so daß nur überschaubare Flächen bei normalem Budget möglich sind. Das Rot wird zudem durch die weißen Sanitärobjekt noch etwas aufgelockert. Insgesammt wird es drei ganz tolle Bäder geben, die von besonder zeitloser Qualität sind.
Vorbereitend zum Fliesenlegen muß die Verbundabdichtung aufgebracht werden. Diese besteht aus gestrichenen Abdichtungen, aus Folienabdichtungen (links) und elastischen Eckbändern (rechts).
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16.7.2010 von Alex.

D-Haus is our latest project. Despite a simple box shape, D-Haus features a number of qualities usually absent in this type of houses: roomy entrance, flexible floorplan, open or separate kitchen-dining-living space, bright upper hall and staircase, separate entrance from the garten to utility room, …
Das neuste Projekt nennt sich D-Haus. Dabei handelt es sich um ein Doppelhaus, welches trotz einfachster Kubatur eine große Flexibilität ermöglicht. Die einfachen Kubaturen haben natürlich den Vorteil, daß sie etwas kostengünstiger zu erstellen sind, sowie daß eine bessere energetische Bilanz erzielt werden kann. Die möglichen Energieverluste sind geringer.
Obwohl es ein Doppelhaus ist, haben wir auf bestimmte Standards Wert gelegt:
- großzügiger Eingang; nichts schlimmer als wenn man ins Haus eintritt und gleich die Treppe herauf- oder herunterfällt
- flexibler Grundriß; Wohnen, Essen, Kochen kann offen oder räumlich getrennt erfolgen
- Besonderheiten wie eine Kochinsel oder ein Kamin mit beidseitiegm Durchblick vom Eß- zum Wohnzimmer sind möglich
- wichtig ist uns immer ein helles, freundliches Treppenhaus/Flur; duch zwei Dachfenster diesseits und jenseits des Firstes entsteht ein herrliche heller und gut nutzbarer OG-Flur; wenn man die üblichen Reihen-/Doppelhaus OG-Flure sieht, krieg man das kalte Grausen
- obwohl ohne Keller, gibt es einen Hausarbeitsraum mit separatem Zugang in den Garten sowie einen Dachboden als Lagerraum.
Weitere Besonderheiten siehe Bilder.
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6.4.2010 von Alex.
Zwischen Erd- und Obergeschoß ist bei M-Haus eine Stahl-Faltwerktreppe von uns geplant worden. Die Randbedingungen waren folgende: Die Treppe sollte hell und freundlich sein, keinesfalls ein dunkler geschlossener Treppenschacht. Soweit möglich, sollte sie mehr Qualität beitragen, als lediglich die Stockwerke zu verbinden. Von der Lage im Grundriß nimmt die Treppe eine zentrale Position ein, sie trennt mit der seitlichen Leitwand den Wohn- und Eßbereich verbindet aber gleichzeitig diese mit dem Obergeschoß. Damit nun eine helle, gut nutzbare Zusatzfläche entstehen kann, soll die Treppe einerseits in ihren beiden Laufrichtungen - also nach oben und nach unten - jeweils ins Helle führen. Darüberhinaus läßt die einseitige raumhohe Verlasung die Kommunikation zu den angrenzenden Räumen, insbesondere dem Eßzimmer, Korridor und zur Küche zu. Gleichzeitig verhindert die Verglasung ein Abstürzen von der Treppe sowie Lärm- und Geruchsausbreitung ins OG.


Hier ist die Treppe im Bau. Sie besteht aus 2 Stahlträgern, sowie einem dreiteiligen Stahlblech-Faltwerk. In einem Stück hätte man die Treppe kaum transportieren bzw. montieren können. Im Bild links sind die oberen beiden Faltwerksegmente eingebaut, rechts alle drei. Die Träger sind noch gelb, werden aber wie das Stahlblech natürlich noch lackiert.






Was die Treppe so sehr auszeichnet ist die besonders schlanke seitliche Ansicht; das gefaltete Stahlblech ist lediglich 6mm dick. Eine übliche Konstruktion würde durch die seitliche Verglasung kaum eine schöne Ansicht ergeben. Zudem ist die Treppe sehr ruhig, dezent und elegant sowie sehr skulptural. Rechts und links sind jeweils 2,5cm Fuge zur Wand bzw. zur Verglasung um die Leichtigkeit zu betonen. Die seitliche aufgehende Wand, die oben in der Flurbrüstung endet, bekommt eine besondere Qualität.
Noch zwei Fotos vom Ausgußbecken (Keramag; 60cm breit, eckig, damit es sich perfekt mit den danebenstehenden Waschmschine und Trockner ergänzt, die ebenfalls eckig und 60cm breit sind) in der KG-Waschküche sowie dem direkten Sonnenlicht im KG-Gästezimmer! So hat auch dieser Raum eine besondere Qualität.
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23.3.2010 von Alex.




Im Moment passiert beim M-Haus wenig fotogenes. Die Heizung läuft im Estrich-Ausheizprogramm. Kürzlich wurde die maximale Vorlauftemperatur erreicht: Stufe 7, 55° C!!
These days the screed is dried with increasing flow temperatures. Recently we had the maximum 55°C! The typical temperature level for floor heating is 28-30°C. The 55°C flow resulted in 35.3 degree air temperature. That indicates the capability of the heat pump even to deliver such high temperatures as well as the very high insulation standard of the house. When I shot the picture the camera - which came from a temperature level of maybe 12 degrees into 35 degrees - fogged at once. People with glasses will know the phenomenon.
Below the solar controller with collector temperature left, and water storage temperature right. With 8K difference between the two temperatures the solar circuit pump will start feeding the storage; once the difference is just 4k the pump will stop.
Die Temperatur wird für 24 Stunden gehalten und dann schrittweise wieder verringert. Als ich morgens das Thermometer fotographieren wollte, lief das Objektiv der Kamera sofort an; diese kam aus vielleicht 12 Grad in die 35 Grad und hat sofort als kältestes Objekt die Feuchte angezogen. Brittenträger kennen das Phänomen. Trotzdem toll, daß Heizung und Hausdämmung diese hohe Temperatur erzeugen können; wirklich überzeugend für die Dämmleistung der Gebäudehülle! Unten die Solarsteuerung mit den zwei Temperaturfühlern. Links die oben im Kollektor gemessene Temperatur von 62°C (morgends um 9:00 Uhr!), und rechts die Temperatur in der Speichereinspeisung. Sobald die Kollektortemperatur 8 K höher liegt, schaltet sich die Solarkreislaufpumpe ein - das Sonnensymbol links im Display deutet die Wärmeeinspeisung an; bei nurnoch 4K Differenz zwischen Speicher- und Kollektortemperatur, schaltet sich die Pumpe wieder ab.

- Links die Heizkreispumpengruppe mit Rücklauf- und Vorlauftemperatur; rechts die Solarkreislaufpumpengruppe
Die Wärmepumpensteuerung ganz oben links ist übrigens sehr übersichtlich und einfach zu bedienen. Das grüne Licht zeigt fehlerfreien Betrieb an; die Anzeige wird rot bei Fehlermeldung. So erkennt man sofort von weitem was los ist. Die Steuerung geht über den großen Dreh-Drück-Steller unter dem Display und ist praktisch idiotensicher.
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23.2.2010 von Alex.
Der wertmäßige Anteil, den die Haustechnik einnimmt, steigt stetig. Kombinierte Heizungssyteme, mehrere Wärmeerzeuger etc. werden zum Standard. Hinzu kommt in viele Fällen Lüftungstechnik; diese wird in wenigen Jahren wohl für die meisten Neubauten zur Pflicht. Bei M-Haus ist die Alpha-Innotec-Wärmepumpe mit der 12,5m² Solaranlage an den Multifunktionsspeicher angeschlossen; im Foto links zu sehen. Daneben die komplexe Verrohrung sowie die beiden Pumpengruppen. Einmal die des Heikreislaufs und rechts daneben die des Solarkreislaufs. Da dieser mitunter mit sehr hohe Temperaturen in den Speicher einspeist, werden Rohrdämmungen aus alu-kaschierter Mineralwolle eingesetzt. Schaumstoffe könnten schmelzen.Die Umwälzpumpe des Heizkreislaufs von Wilo ist eine förderfähige Energiesparpumpe. Als erstes fährt die Heizungsanlage mit einem Estrich-Aufheizprogramm an (geg. noch ein Belegreifheizen), bevor der Regelbetrieb beginnt.


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18.1.2010 von Alex.
Neben den vielen Rohrstücken - oben die für die Heizungsleitungen - werden eine ganze Reihe von Regel- und Steuergeräten verbaut. So zum Beispiel die Regumat Armaturengruppe, unten einmal geschlossen und daneben geöffnet, noch ohne Umwälzpumpe. Die Manometer zeigen die Vor- und Rücklauftemperaturen.
Zur Heizungsanlage gehört dann noch der Syr FüllCombi, oben, der bei Bedarf Wasser in den Heizkreislauf nachfüllt. Bei älteren Heizungsanlagen muß man das noch manuell machen; mittlerweile ist es automatisiert.
Unten ein Wasserfilter sowie das Trinkwasser-Sicherheitscenter.
Oben die Regelungstechnik für den Solarkreislauf: Der Solarregler mit Temperaturfühlerkabel sowie die Pumpengruppe (geschlossen und geöffnet) mit Vor- und Rücklaufthermometer sowie Manometer unten.
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8.1.2010 von Alex.
Impressions from a recent project: Demolition of the excisting upper floor and roof; to be substituted by a new two storey step-up.
Impressionen von einem Umbau-/Aufstockungs-Projekt.
Mauerwerk / Bricks
Putz / Plaster
Innenwände sowie mit Schilfmatten armierter Putz / Inner walls and traditional reed reinforced plaster
Glas
Fachwerk / Timber framing
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23.12.2009 von Alex.

Das Haus kann nicht fliegen und hat doch einen Propeller. Kürzlich wurde die Wärmepumpe sowie Zubehör geliefert.


Bei der Wärmepumpe handelt es sich um eine Kompakt-Wärmepumpe zur Innenaufstellung der Firma Alpha-Innotec. Vom gleichen Hersteller der passende Multifunktionsspeicher mit Solarkreislauf. Alpha-Innotec ist einer der ältesten reinen Wärmepumpenhersteller im deutschen Markt und verfügt deshalb über viel Erfahrung mit dieser Heizungsart. Die bekannteren, großen Heizungshersteller kaufen oft ihre Wärmepumpen von anderen Herstellern dazu, weil dies für sie noch ein zu kleiner Markt ist, bzw. sie beginnen erst jetzt mit der Entwicklung eigener Wärmepumpen. Alpha-Innotec dagegen lebt fast ausschließlich von seinen Wärmepumpen, und das schon seit über 20 Jahren. Oben alle vier Seiten der LWC80M. Das Bedienpanel wird später aufgeklickt und lediglich mit dem heraushängenden Datenkabel verbunden. Unten der MFS830S (Multifunktionsspeicher) mit 846 Liter Nenninhalt, 46 Liter Brauchwassertauscherinhalt sowie 10,6 Liter Solartauscher. Rechts der dicke Isoliermantel. In modernen Heizungsanlagen kommt dem Pufferspeicher zunehmende Bedeutung zu. Beim MFS830 wird zuerst der Solarkreislauf (12,5m² Solarmodule) unten eingespeist, sobald dieser Wärme liefert. Reicht dies für den Bedarf nicht aus, schaltet sich die Wärmepumpe, die weiter oben einspeist, dazu. Das so erzeugte Warmwasser erwärmt die Fußbodenheizung sowie durch den Brauchwasser-Wärmetauscher auch das Warmwasser. Dabei ist die Brauchwassermenge im Kreislauf relativ gering, so daß der Warmwasserkreislauf schnell mit Frischwasser ersetzt wird. Dadurch wird Legionellenbildung verhindert, die sich bei großen, nicht abgerufenen Warmwasservolumen bilden können.




Zur Lieferung gehört noch Installationszubehör sowie der Solarregler 301. Dieser hat ein tolles, klares graphisches Display was keine Rätsel aufgibt. Manuell geregelt werden muß sowieso normalerweise nichts, aber der Regler informiert darüber, ob und wie die Solarthermieanlage in den Speicher einspeist.
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3.12.2009 von Alex.

Wenn man einen Estrichboden in einen Neubau einbringen will, braucht man folgendes: Ersteinmal einen Estrichleger (erstes Foto), der eine Estrichmischmaschine hat (zweites Foto). Zudem wird man viel Sand brauchen (drittes Foto) sowie ein Bindemittel (viertes Foto). Hier haben wir uns für Anhydrit als Bindemittel entschieden. Die Alternative ist Zement. Der Anhydrit ist aber in mancher Hinsicht unempfindlicher bzw. unkritischer als der Zementestrich. In der Mischmaschine vermischt wird die fertige Estrichcharge von einem spinnenförmigen Gerät wieder ausgespuckt (fünftes Foto). Der Schlauch windet und schlägt dabei aus wie eine Python im Todeskampf. Nachdem ein stattlicher Estrichhaufen eingebracht ist, muß die Masse verteilt und mit einer Leiste mit Libelle auf den Knien verteilt werden (sechstes Foto). Glattgezogen sieht es dann wie im siebten Foto aus, und wenn der Estrichleger mit der Glättmaschine und mit seinen Glättschuhen (neuntes Foto) - die wie Schneeschuhe aussehen - nicht mit Amundsen zum Südpol verschwindet, können an verschiedenen Stellen Kontrollstifte eingesetzt werden (achtes Foto). An diesen Positionen kann der Restfeuchtegehalt und damit der Abbindezustand geprüft werden. Da es früh dunkel wird, kommen die Scheinwerfer der Mischmaschine zum Einsatz und machen das Estrichmonster perfekt (Frau Mahlzahn hätte ihre Freude). Irgendwann wird es wieder hell, und die Sonne kommt zurück und man kann das fertige Werk begutachten (letztes Foto). Das Einbringen war eine Arbeit von einem Tag; die Abbindezeit bzw. Belegreife (wann ein Fußbodenbelag aufgebracht werden kann) dauert je nach dem mehrere Wochen.
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