Light + Building 2010, Frankfurt

Ein paar Impressionen von der diesjährigen Light + Building:

A few impressions from the 2010 Light + Building trade fair at Frankfurt:

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Toll waren die ganz dünnen mit Power-LEDs in Warmlicht bestückten Pendel-, Tisch- und Standleuchten eines Schweizer Herstellers. Die Deckenleuchte mit einer oder auch zwei Deckenabhängungen, können gedreht werden und, wie im zweiten Bild, auch indirekt nach oben strahlen. Seitlich sind die Leuchtkörper vielleicht gerade mal 1cm dick. Sehr elegant! Gleiches gilt für die kleinen, schwenkbaren Tischleuchten im dritten Bild.

Everywhere LED. Since there are warm light LEDs, you really can make good use of them. Lamps can be incredibly thin, like above.

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Interessante Stände mit Besprechungsseparees sowie vielfälltige Farbeffekte waren zu sehen. Durch die LED-Technik lassen sich Farbübergänge sowie Dimmbarkeiten problemlos realisieren.Viele Leuchten sind eher Raumobjekte denn Raumausleuchtung. Kunststoffwolken für die Wand oder doppelt als Hängeleuchte; orbitale LED-Objekte; schwenkbare LED-Wandleuchten etc.

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Steuerelemente im iPod-Design mit verschiedenen programmierbaren Leuchtsituationen wie beim fernsehen, Schreibtischarbeiten etc. Zum spielen verleiten die Tisch- und Standleuchten mit den horizontalen Lichtwippen: in eine Richtung gezogen gehen die Lichter an, in die andere aus. So lassen sich beliebige Muster einstellten. Die verchromte Lichtschlange kann in jedem Segment verstellt werden. Ganz oben am Ende der Schlange sitzt der rot-beleuchtete Schalter.

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Das ornamentale, zum Teil barocke hat ja schon länger wieder Einzug in die Innenarchitektur gefunden, und so sind passende Lampen sowie Kronleuchter auch reichlich vertreten. Auch aus Glas gibt es diesmal viele Objektleuchten. Die Papier-Seerose schien nicht verkäuflich.

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Viel Licht, gelegentlich auch Schatten…

Lot’s of light, and sometimes shaddows…

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Die Stahl-Faltwerktreppe

Zwischen Erd- und Obergeschoß ist bei M-Haus eine Stahl-Faltwerktreppe von uns geplant worden. Die Randbedingungen waren folgende: Die Treppe sollte hell und freundlich sein, keinesfalls ein dunkler geschlossener Treppenschacht. Soweit möglich, sollte sie mehr Qualität beitragen, als lediglich die Stockwerke zu verbinden. Von der Lage im Grundriß nimmt die Treppe eine zentrale Position ein, sie trennt mit der seitlichen Leitwand den Wohn- und Eßbereich verbindet aber gleichzeitig diese mit dem Obergeschoß. Damit nun eine helle, gut nutzbare Zusatzfläche entstehen kann, soll die Treppe einerseits in ihren beiden Laufrichtungen – also nach oben und nach unten – jeweils ins Helle führen. Darüberhinaus läßt die einseitige raumhohe Verlasung die Kommunikation zu den angrenzenden Räumen, insbesondere dem Eßzimmer, Korridor und zur Küche zu. Gleichzeitig verhindert die Verglasung ein Abstürzen von der Treppe sowie Lärm- und Geruchsausbreitung ins OG.

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Hier ist die Treppe im Bau. Sie besteht aus 2 Stahlträgern, sowie einem dreiteiligen Stahlblech-Faltwerk. In einem Stück hätte man die Treppe kaum transportieren bzw. montieren können. Im Bild links sind die oberen beiden Faltwerksegmente eingebaut, rechts alle drei. Die Träger sind noch gelb, werden aber wie das Stahlblech natürlich noch lackiert.

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Was die Treppe so sehr auszeichnet ist die besonders schlanke seitliche Ansicht; das gefaltete Stahlblech ist lediglich 6mm dick. Eine übliche Konstruktion würde durch die seitliche Verglasung kaum eine schöne Ansicht ergeben. Zudem ist die Treppe sehr ruhig, dezent und elegant sowie sehr skulptural. Rechts und links sind jeweils 2,5cm Fuge zur Wand bzw. zur Verglasung um die Leichtigkeit zu betonen. Die seitliche aufgehende Wand, die oben in der Flurbrüstung endet, bekommt eine besondere Qualität.

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Noch zwei Fotos vom Ausgußbecken (Keramag; 60cm breit, eckig, damit es sich perfekt mit den danebenstehenden Waschmschine und Trockner ergänzt, die ebenfalls eckig und 60cm breit sind) in der KG-Waschküche sowie dem direkten Sonnenlicht im KG-Gästezimmer! So hat auch dieser Raum eine besondere Qualität.

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