Neue Fotos

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Eine ganze Reihe  Fotos sind noch nachzutragen: Ich freue mich jedesmal über den schönen Blick ins Grüne und die Abendsonne, die ganz mild auch tief in die Räume fällt.

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Auch die Bäder sollen gezeigt sein: Im Obergeschoß das ‚Familien‘-Bad. Hier ist eine großformatige Feinsteinzeugfliese gewählt; in beige. Beige deshalb, weil es hell und freundlich ist und Ruhe ausstrahlt. Durch die vielen Einrichtungsgegenstände, Vormauerungen, die Dachschräge etc. ist der Raum an sich schon spannend. Eine stark farbige oder anders unruhige Gestaltung wäre hier nicht gut. Zudem kommt noch der Waschtischräger, welcher ein Holzdekor hat und das beige ideal ergänzt. Die Bodenfliesen sind um ca. 1/4 versetzt verlegt, was eine schönes Muster ergibt (unten links). Halbversetzt ist zu viel, mit Kreuzfuge geht natürlich überhaupt nicht.

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Rechts oben ein Bild vom Gäste-Duschbad im KG. Hier wurde ein schmales, liegendes Fliesenformat gewählt, welches in 3 Grautönen und weiß sich nach oben abstuft. Da die Gästedusche natürlich ein kleiner Raum ist, ist er deckenhoch gefliest. Einfarbig wäre der Raum aber steril. Irgendwelche Bordüren oder einzelne Dekorfliesen sind – ehrlich gesagt – relativ ‚omahaft‘. Die Grautöne dagegen sind modern, die oberste Graustufe hört exakt auf Höhe der WC-Vorwandinstallation auf. Die Fliesen sind natürlich preiswerter als im OG-Bad, aber trotzdem ergibt sich ein wirklich sehenswertes Dusch-Bad.

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Beim Gäste-WC sollte man mutiger sein. Hier hält man sich nicht lange auf; da kann es knallen. So auch hier: Glas-Mosaikfliesen in rottönen werden eine strahlende, warme Wand ergeben. Auf dem Foto sieht man bei genauem hinsehen ein paar Unregelmäßigkeiten – d.h. zu starke Regelmäßigkeiten in der Mitte mit mehereren farbgleichen Mosaiken nebeneinander – die aber schon behoben sind. Leider sind Mosaikfliesen sehr teuer, so daß nur überschaubare Flächen bei normalem Budget möglich sind. Das Rot wird zudem durch die weißen Sanitärobjekt noch etwas aufgelockert. Insgesammt wird es drei ganz tolle Bäder geben, die von besonder zeitloser Qualität sind.

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Vorbereitend zum Fliesenlegen muß die Verbundabdichtung  aufgebracht werden. Diese besteht aus gestrichenen Abdichtungen, aus Folienabdichtungen (links) und elastischen Eckbändern (rechts).

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Stadtstrukturen / Urban structures

Andere Länder…

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Hier ein paar Luftbilder von Zaragossa, Spanien. Für viele sind diese Dichten möglicherweise erschreckend. Ich finde sie durchaus faszinierend. Natürlich sieht man, daß Kriege hier keine schlimmen Wunden in der Stadt hinterlassen haben und das ein anderes Klima als in Deutschland beispielsweise herscht, welches eine starke Verschattung durch die Baukörper sinnvoll macht. Trotzdem weisen diese Strukturen und Dichten viele weitere, für Städte wichtige Qualitäten auf, die einem in Deutschland leider fremd geworden sind. Dichte ist ein (wichtiger) Parameter der Lebendigkeit von Städten. Ein Parameter, der die Lebendigkeit unabhängig von Klima und Verhaltenschrakteristika der Bewohner macht. Soll heißen, ohne Dichte können Städte nur Lebendigkeit aufweisen, wenn die Bevölkerung diese Lebendigkeit explizit in ihre Verhaltensmuster aufgenommen hat. Dies ist nicht immer der Fall und kann – trotz vielzähliger Versuche – nicht künstlich erzeugt werden. Bürgerschaften unterscheiden sich von einander und sind nicht künstlich erzeugbar. Zudem erzeugen Stukturen und Dichten wie in den Bildern eine hervorragende Lesbarkeit der Stadt, für Einheimische und Besucher. Identitäten einer Stadt ergeben sich fast von selbst, ohne Marketingprospekt der Stadtverwaltung. Räume sind eindeutig definiert, und selten zu groß. Plätze und Parks werden leicht gefunden und als anregender Kontrast zu übrigen Quartieren wahrgenommen. Öffentliche Bauten sind leicht zu erkennen.

Ähnliche Strukturen – auch nur mit einem Bruchteil der Dichten von Zaragossa – sind mit der Baugesetzgebung in Deutschland nicht vereinbar. Außer im historischen Bestand werden wir dichte Städte nie mehr erleben. Schade drum. Selbst größere Städte erzeugen nur noch Stadterweiterungen wie sie dörfliche Gemeinden auch erzeugen. Im Prinzip findet eine ‚Verdörflichung unserer Städte‘ statt. Entweder Mehrgeschoß-Wohnungsbau mit Abstandsgrün (für die Hunde zum gassi-gehen)  ohne räumliche Struktur, oder dörfliche Ein-, Doppel- oder Reihenhausbebauung. Andere Stadterweiterungen bzw. Stadtergänzungsmuster gibt es in Deutschland praktisch nicht mehr. Atriumhäuser beispielsweise, sind als Bauform nichtmehr erwünscht. Es gibt primär nur noch zwei Wohnbau-/Siedlungsqualitäten (die oben erwähnten). Alternativen? Nicht mehr vorgesehen…

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