Man nehme… / Take the following ingredients…

pichuraconsult-sand.JPGpichuraconsult-akzento-von-beton-pfennig.JPGpichuraconsult-geschickte-handwerker.JPGpichuraconsult-verdichter.JPG

Zur Herstellung einer großzügigen schönen Einfahrt nehme man folgende Zutaten: Sand und Splitt für das Pflasterbett, einen schönen Pflasterstein – hier Akzento von Beton Pfennig, einen geschickten Handwerker mit Steinsäge sowie einen Verdichter/Rüttler. Die Pflastersteine sollten mindestens 8cm dick sein. Wenn Sie weniger dicke Steine für eine KFZ-Zufahrt angeboten bekommen, muß man viel Glück haben, daß später nichts passiert (Steine brechen). Die Dicke hängt natürlich auch von der Steingröße ab.

pichuraconsult-pflastern.JPG

Mit Latten wird das Niveau hergestellt und die Oberfläche abgezogen. Und dann kann schon drauflos-gepflastert werden. Am Ende abrütteln und mehrfach Feinsand einkehren. Möglichste einen kräftigen Regen abbwarten und wieder Sand einkehren.

pichuraconsult-zufahrt.JPG

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Truly clever idea: Watersquares

A truly clever idea by De Urbanisten:

‚Watersquares‘ in urban areas to handle the problems arising from soil seeling. With extreme weather events to become more regular especially heavy rainfalls are an issue in densely populated areas. Watersquares like designed by De Urbanisten are multi functional areas that can buffer extreme water occurances. Different designs for different functions can be chosen.

Watersquares - Stage 1

Stage 1

Watersquares - Stage 2

Stage 2

Watersquares - Stage 2

Stage 3

Watersquares - Designs

Design varitions

See more at http://www.waterpleinen.nl/

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Hochspannungsleitungen Teil 2 / High Voltage Power Lines 2

… noch ein Designvorschlag für Hochspannungsleitungen von Shindesign aus Korea…

superstring-by-shindesign1.jpg

Quelle

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Dezentrale Lüftung /Local ventilation system with heat recovery

Im Obergeschoß von M-Haus ist eine dezentrale Lüftung installiert. Auf der Rauminnenseite sieht man davon einen etwa A4 großen, 6cm dicken Kasten. Diese hat auf der oberen Seite die dreh- und schließbare Lüftungswalze und auf der unteren Seite die Steuerungstasten. Man kann diese Box natürlich auch umgekehrt aufhängen, unten Öffnung, oben Steuerung. Da die warme und feuchte Luft aber nach oben steigt, ist die konventionelle Aufhängung sinnvoll.

pichuraconsult-dezentrale-luftung.jpgpichuraconsult-luftungswalze.jpg

Links das ganze Innengerät, rechts die Lüftwalze.

pichuraconsult-steuerung-luftung.jpg

Und ein Detailfoto der Steuerung.

Man kann glaube ich ca. ein Duzend Lüftungseinheiten zusammenschalten. Diese werden von einem Mastergerät gesteuert; dann leuchtet rechts die Masterlampe. Am Mastergerät kann man für alle zugeschalteten Geräte eines von 4 Programmen wählen bzw. eine der 5 Ventilatorstärken; oder das ganze ausschalten. Wie an anderer Stelle schon erwähnt, kommunizieren die Einzelgeräte über die Stromzuleitung. Ein Steuerkabel / Steuerschalter ist nicht notwendig. Dies ist besonders im nachträglichen Einbau vorteilhaft. Das Prinzip der Geräte ist folgendes: In der Wanddurchführung ist ein Keramikkern. Dieser kann Wärme spreichern. Alle Lüftungseinheiten werden in zwei Gruppen sortiert. Eine Gruppe bläst Luft aus dem Innenraum nach außen. Der Keramikspreicher nimmt dabei bis zu ca. 85% der Wärme auf. Nach 70 Sekunden wird die Ventilatorrichtung umgedreht. Der aufgewärme Keramikkern gibt an die nun eingesaugte Außenluft Wärme ab und führt diese nach innen. So geht das Spiel im Wechsel immer weiter. Einfach und clever. Großartig finde ich den hohen Wärmerückgewinn, und daß keine Lüftungskanäle notwendig sind. Solche werden unweigerlich irgendwann verstauben / verschmutzen. Vom Platz- und Installationsmehraufwand ganz zu schweigen. Bei der hier verbauten dezentralen Lüftung kann der Keramikkern, der ca. 25cm lang und ca. 18 x 18 cm im Querschnitt mißt, mit einem Handgriff herausgenommen und gereinigt werden.

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Jannik
Jannik

Ich besitze auch eine Lüftungsanlage. Je…

Garage

In einer Hau-Ruck-Aktion ist die Garage gebaut worden. Leider sind Fertiggaragen nicht gerade billig und die Lieferzeiten sind zum Teil exorbitant. 3 Monate muß man oft einkalkulieren. Für M-Haus wurde ine preiswerte, schnell lieferbare Stahlblechgarage gewählt. Ca. 9m lang, mit elektrischem Sektionaltor, Fenster und Tür. Die Garage kommt ohne Boden, ist auf einem mittleren LKW verstaut und wird innerhalb eines dreiviertel Tages montiert. Natürlich ist eine Stahlbetongarage wertiger. Aber der Preis dafür eine vergleichbare Betongarage wäre mindestens 50% höher. Zudem ist eine andere Baustellenlogistik erforderlich. Eine 9m lange Stahlbeton-Fertiggarage braucht einen extra Mobilkran, genügend Stellfläche für den Kran etc. All das wäre hier zuviel des Guten gewesen.

pichuraconsult-garage-mit-sektionaltor.jpgpichuraconsult-garage-gartenseite.jpg

Fertig sieht das ganze so aus…

Schön ist, daß ohne Aufpreis die Deckenblenden im selben Farbton wie die Fenster zu haben waren. Die Höhe ist zudem identisch mit der der Rollädenkästen.

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Angeliefert auf einem LKW und schnell montiert…

pichuraconsult-garagenmontage.jpg

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Fassaden / Facades

pichuraconsult-fassade-mit-ventomaxx-wrg.jpg

Die Gartenseite.

pichuraconsult-zufahrtsseite.jpg

Die Zugangsseite. Es fehlt noch die Garage rechts. Die Tür ist zum Schutz noch abgeklebt ist an sonsten auch dunkelgrau lackiert. Die 3-fach-Verglasung läßt trotz großer Fensterflächen eigentlich wenige Blicke nach innen durch, obwohl man innenstehend glaubt, man würde schnell gesehen.

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Hier sieht man nochmals die äußeren Abdeckungen der Lüftungsanlage rechts bzw. links neben den OG-Zimmerfenstern.

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Treppenhausverglasung / Staircase glasswall

pichuraconsult-3-glasscheiben.JPG

Absolut zentrales Anliegen war ein helles nutzbares Treppenhaus. Deshalb wird die leichte Stahlblechtreppe einseitig durch eine raumhohe absurzsichernde Verglasung geöffnet. Diese Lösung hat ein eigenes allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis, weil es keine Standardkonstruktion ist. Oben und untern in Halteschienen eingesetzt, werden diese noch durch ein Dekorprofil abgedeckt.

pichuraconsult-flur.JPGpichuraconsult-glas-treppabwarts.JPG

Von oben schauend sieht man links neben der ersten Scheibe noch einen kleinen offenen Zwickel treppabwärts. Dieser wird durch einen kleinere Scheibe noch geschlossen. Die genauen Maße konnten aber erst nach Montage der großen Scheiben aufgenommen werden.

pichuraconsult-absturzsichernde-verglasung.JPG

Die Treppe wird durch die einseitige Verglasung Teil der Wohnfläche. Wahrscheinlich wird man als Bewohner die Qualität dieser Lösung schnell nicht mehr bewußt wahrnehmen, weil man sich daran schnell gewöhnen wird. Aber spätestens beim Besuch von Bekannten, die die üblichen engen und dunklen Treppenhäuser haben,  meist mit einer schweren Treppenkonstruktion ergänzt, wird einem diese Qualität hoffentlich wieder bewußt werden.

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Bäderbilder / Bathroom pictures

pichuraconsult-duschbad.jpgpichuraconsult-glasmosaik.jpg

Im M-Haus gibt es 3 Bäder. Das KG-Duschbad, das EG-Gäste-WC sowie das OG-Familienbad. In dieser Reihenfolge sind auch die Fotos geordnet. Das KG-Duschbad ist sehr kompakt, mit Waschtisch, Viertelkreis-Dusche sowie WC. Hier wurde eine vergleichsweise preiswerte in 3 Graustufen und weiß gestaffelte Fliese gewählt, die ein sehr schönes, liegendes Format hat. Da dieses kleine Bad raumhoch gefliest ist, würde eine einzige Farbe sehr platt und steril wirken. Von Bordüren, die man nach 10 Jahren nicht mehr sehen kann, halte ich nicht viel. Die Graustaffelung bis auf Höhe der WC-Vorwand lockert auf und sieht sehr modern aus. Das Bad bleibt auch hell. Übrigens sind alle Objekte und Armaturen durchdacht aufeinander abgestimmt. Alle Formen sind rund. Die Viertelkreis-Duschtasse, das Waschbecken mit Ablage, das Flachspül-WC sowie die Armaturen. Flachspül-WC deshalb, weil jeder gelegentlich eine Stuhlprobe nehmen müssen wird. Ein WC ist deshalb sinnvollerweise ein Flachspül-WC. Die anderen WCs sind Teifspüler.

Im Gäste-WC darf man mutig sein. Hier hält man sich nicht lange auf. Die Rückwand mit den Installationsvorwänden wurde deshalb mit einem Glasmosaik aus rottönen belegt. Mit dem Deckenstrahler und später der Spiegelbeleuchtung werden die Glasmosaiken kräftig und warm glitzern. Sehr schön auch die Objekte. Das keine Handspülbecken hat eine besonders tiefe Schürze, so daß der Design-Siphon kaum zu sehen ist. Bei den kleinen Gäste-Waschbecken tritt der Siphon oft zu sehr in Erscheinung. Waschbecken und WC sind an der Front leicht geneigt; ebenso die Waschtischarmatur, die diese Formensprache aufnimmt.

Ein Architekt macht sich eben über so etwas und viele Dinge mehr Gedanken, die eine Qualität jenseits des Baumarktsortiments oder des üblichen Bauträgerhauses liefert. Dabei kann unser Büro beispielsweise genauso wie ein Bauträger auch schlüsselfertige zum Festpreis erstellte Häuser anbieten – allerdings deutlich durchdachter, individueller und auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten. Hierbei möchte ich noch eine Kritik aufnehmen: Mancher sagt, Architekten würden nur ihre eigenen Gestaltziele durchsetzen. Sicherlich gibt es Architekten, die das unverholen machen. Dieser Eindruck täuscht aber auch in vielen Fällen, weil ein guter Architekt sicherstellen will, daß ein gutes Gesamtergebnis zu stande kommt. Dazu muß der Fachmann den Laien leiten. Ein Architekt darf nicht als Erfüllungsgehilfe auftreten. Er muß seine fachliche Kompetenz einbringen – von Gesetzes wegen. Wir schulden keine Pläne etc. sondern ein vorschriften-, gegebenfalls auch gestaltungskonformes funktionierendes Werk. Also üblicherweise keine reine Dienstleistung sondern den Erfolg einer Werkleistung. Dies ist keine Einstellungssache, sondern so sind die Vorschriften für Architektenleistungen. Ein Architekt hat sich durch jahrelange Ausbildung und Praxis mit Form und Gestaltung sowie Organisation von Bauwerken beschäftigt; weiß was funktioniert und was nicht. Der Durchsetzung unsinniger Bauherrenwünsche – insbesondere im Technischen und Konstruktiven – muß ein Architekt von Gesetzes wegen Einhalt gebieten. Das wird natürlich als selbstherrlich empfunden, kann aber oft sachlich begründet sein. Was in 90% der Fälle ohne Architekten nicht klappt ist, daß ein harmonisches Ganzes entsteht. Mit Architekten kann man üblicherweise sicher sein, daß eben so ein harmonisches Ganzes entsteht. Man muß sich aber die Mühe machen, den richtigen Architekten zu finden, und diesem dann auch vertrauen. Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Hat man sich diese Mühe gespart – was in 90% der Fälle so ist – hat man schnell das Gefühl, der Architekt macht nicht was man selber will; dabei hat man es versäumt, den passende Architekten zu suchen. Bei der Auswahl eines Friseurs wird meist mehr Sorgfalt aufgebracht. Sprechen Sie als Bauherr doch anfangs mit mehreren Architekten. Wählen Sie dann aus. Einfache Skizzen, Vorabinfos gehören zur Akquise und sind normalerweise kostenfrei. Lassen Sie sich von 1-3 Architekten beispielsweise gegen eine geringe Honorierung Vorentwürfe machen. Das ist gut angelegtes Geld, und 500-600 Euro sind an anderer Stelle bei einem guten Architekten schnell eingespart.

pichuraconsult-handtuchwarmer.jpgpichuraconsult-og-bad.jpg

Weiter im Text: Das Familenbad ist bewußt ruhiger gestaltet. Eine Duschniesche mit Glastür und Regenbrause, Wanne, WC sowie ein Waschtischträger mit 2 Aufsatzwaschbecken und Wandauslaufarmaturen werden durch einen Handtuchwärmer ergänzt. Der Spiegel wird ganz wichtig, fehlt aber noch. Er soll über die ganze Breite oberhalb des Fliesenspiegels. Das WC ist über eine kleine Vorwand optisch geschützt. Davor ist wiederum Platz für einen Sessel oder Regal. Der Waschtischräger hat ein Nußbaumdekor und nimmt den Parkettboden auf.

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Walnußparkett / Walnut wooden flooring

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Der Innenausbau ist bis auf Details fertig. Das Walnußparkett liegt und sieht großartig aus. Die meisten sind wohl die Einheitsholzsorten Buche etc. gewohnt – was ich nicht mehr sehen kann. Da M-Haus extrem hell ist, verträgt es den dunklen Boden sehr gut.

Auf dem obigen Bild sieht man über dem Türblatt noch den Kasten der dezentralen Lüftungsanlage, welche bis zu 85% Wärmerückgewinnung leistet. Im Raum ist lediglich ein schmaler Kasten zu sehen, der auf der Oberseite die Luftwalze hat und auf der Unterseite das Bedienfeld. Hervorragend ist, daß die Lüftung lediglich einen Stromanschluß, aber kein Steuerungskabel braucht. Die Geräte kommunizieren über das Stromnetz.  Wir haben dieses System gewählt, weil es jederzeit nachrüstbar ist und keine aufwendige Verrohrung braucht. Die bei zentralen Lüftungsanlagen notwendigen Flachkanäle müssen sich durch das gesamt Haus ziehen und werden irgendwann zustauben bzw. verschutzen. Die dezentrale Lüftungsanlage kann jederzeit vollständig gereinigt werden.

pichuraconsult-og-flur.jpg

Der OG-Flur mit links hinten dem Schlafzimmer und rechts einer Kindezimmertür.  Das zweite Kinderzimmer mit identischer Größe ist rechts daneben. Zwischen beiden der Verteilerkasten der Fußbodenheizung. Die Treppen sind mit dem gleichen Parkett wie der Boden belegt. Aus Sicherheitsgründen sind die Kanten mit Alu-Schienen gefaßt. Ist der Treppenbelag geleichförmig, kann man beim herabsteigen im dunklen die Stufenkante oft nicht wahrnehmen. Die Alu-Schienen ermöglichen dies und schützen die Kanten sicher. Anzumerken ist das sowohl Tritt- als auch Setzstufe parkettbelegt sind.

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Eßzimmer

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OG-Austritt mit Blick zur Badezimmertür. Das sehr schöne Schalterprogramm ist von Gira und heißt Flächenschalter. Als Sockelleisten wurde ebenfalls ein Nußbaumdesign gewählt.  Sehr schön bei dunklem Boden sind weiße Sockelleisten; diese haben aber den Nachteil, falls die Wände in einer anderen Farbe als weiß gestrichen werden, stören die weißen Sockelleisten doch sehr. Bei zum Fußboden passenden Leisten gibt es dieses Problem nicht. Es macht deshalb Sinn, sich auch über eine gegebenfalls zukünftige Gestaltung Gedanken zu machen.

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