Energieeffizientes Bauen – Teil 1

Ich möchte in einer Folge von Beiträgen unsere Position zum Thema energieeffizientes Bauen entwickeln. Es ist ein äußerst wichtiges Thema und berührt unsere Arbeit in mindestens 3 Dimensionen unmittelbar: Einerseits durch gesetzliche Vorschriften und Nachweise die wir zu führen haben, andererseits durch Kundenwünsche nach geringen Nutzungskosten und drittens, (leider auch)  in unserer entwerferischen Freiheit.

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Wir als Architeken müssen uns in enorm steigendem Umfang mit energetischen Aspekten von Bauwerken beschäftigen. Nachdem die Gesetzgeber insbesondere die CO2-Einsparung zum wichtigen Ziel bestimmt haben und gleichzeitig überproportional steigende Energiekosten zum wichtigen Kostenfaktor geworden sind, muß man schon zu Beginn energetische Aspekte bein Gebäudeentwurf berücksichtigen. Ganz erheblichen Einfluß auf die Architektur hat dabei die Kubatur, also die grobe Form eines Baukörpers. In den Berechnungen zu den energetischen Nachweisen für Bauantrag bzw. finanziellen Förderungen ist das A/V-Verhältnis, also das Verhältnis von Außenfläche zu Volumen eines Gebäudes, eine zentrale Kenngröße. Je geringer die Außenfläche, desto geringer der Energieverlust über die Gebäudehülle. Aus energetischer Sicht ist eine Kugel ideal, sie hat maximales Volumen bei minimaler Oberfläche; aber auch ein gleichseitiger Würfel wäre für ein Gebäude ein Ideal. Leider schränken diese energetischen Ideale die Architektur sehr ein. Wer Bauwerke in kühlen Regionen mit den in warmen vergleicht, wird schnell einen sehr beschränkten Formenkanon gegenüber warmen Regionen feststellen. Lebhafte, gegliederte Fassaden sind, und werden (leider) immer seltener bei uns. Jeder Vorsprung, Gliederung etc. kann zu Energieverlusten führen. (more…)

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Wer auffallen will…

Wer auffallen will – oder muß – für den gibt es eine neue Dimension im Küchendesign. Die in London beheimatete Firma Marazzi Design baut im 60er-Jahre Airdream-Stil Küchen. Mit London hat man bei den vielen Boni-verwöhnten Investmentbankern den richtigen Markt gefunden.

In der Ausbildung zum Architekten hatte man seinerzeit die effektive Anordnung der einzelnen zentralen Arbeitsbereiche erlernt; solche Überlegungen sind scheinbar nicht mehr zeitgemäß.

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Fotos: Marazzi Design

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